Aktion in Stuttgart: Feuer und Flamme der Repression und ihrer Infrastruktur

In der Nacht zu Donnerstag ging in Stuttgart-Möhringen vor der Polizeiwache ein Kastenwagen in Flammen auf.

Es ist nur eine kleine symbolische Aktion, die einen Tag nach dem 18. März – dem Tag der politischen Gefangenen – unsere Solidarität mit allen inhaftierten Antifas und Linken ausdrücken soll.

Klein und symbolisch im Gegensatz zur staatlichen Hetzjagd, zu den Inhaftierungen, Öffentlichkeitsfahndungen, Hausdurchsuchungen bei Familien, der staatlich organisierten illegalen Nacht-und-Nebel-Überführung nach Ungarn wie bei Maja, langen Haftstrafen, drohenden Abschiebung nach Syrien wie bei Zaid – und alles wegen notwendigstem antifaschistischem Eingreifen.

Diese Woche wurde das massiv lange Knasturteil für Lina vom Bundesgerichtshof bestätigt. Aktuell sind so viele linke Frauen wie schon lange nicht mehr hinter Gittern. Umso wichtiger ist es, dass klassenkämpferische, militante Politik von Frauen weitergeführt wird.

Dass Frauen sich gegen Patriarchat, Krieg, Faschismus und im Klassenkampf organisieren und sich aktiv und mit allen Mitteln gegen organisierte Faschisten stellen. Zum Beispiel in vielen deutschen Hauptstädten am Samstag, den 22. März.

Grüße gehen raus ins Gefängnis! Clara, Paula, Nele, Luca, Maja, Hanna, Emmi, Daniela, Zaid, Moritz, Paul, Johann, Gino, Tobi – ihr seid nicht allein!

Wir grüßen auch die kurdischen Genossen Mazlum und Mehmet Ali in Stammheim und Nico in Heimsheim – Newroz Piroz be, Freiheit und Kraft!

Grüße senden wir auch in den Untergrund – viel Glück und Liebe!

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