Genau drei Monate ist es her, dass bundesweit zehntausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen sind, um sich gegen die Reform des Wehrdienstgesetzes einzusetzen. Der Deutsche Bundestag hatte das Gesetz Anfang Dezember verabschiedet. Es sieht vor, dass – beginnend mit dem Jahrgang 2008 – alle Jugendlichen einen Fragebogen ausfüllen und angeben, ob sie bereit sind, im Ernstfall an die Front zu ziehen.
Dabei sagt die Bundesregierung ganz offen: Wenn sich nicht genügend Freiwillige zum Wehrdienst melden, ist es vorbei mit der Freiwilligkeit, dann greift die Wehrpflicht.
Nun geht der gesellschaftliche Kampf gegen Aufrüstung und Krieg in eine neue Runde: Für Donnerstag, 5. März, sind in mehr als 100 Städten in ganz Deutschland neue Aktionen geplant. Zur Teilnahme aufgerufen sind nicht nur SchülerInnen, sondern auch Studierende, Eltern sowie alle, die ein Zeichen gegen die drohende Wehrpflicht und gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft setzen wollen.
Freiburg
- Demonstration und Kundgebung
- Start: 10 Uhr, Platz der Alten Synagoge
Karlsruhe
- Demonstration und Kundgebung
- Start: 11 Uhr, Marktplatz
Heidelberg
- Demonstration
- Start: 12 Uhr, Stadtbücherei
Heilbronn
- Demonstation
- Start: 13.30 Uhr, Friedensplatz
Mannheim
- Demonstration
- Start: 11.30 Uhr, Plankenkopf gegenüber dem Wasserturm
Offenburg
- Demonstration
- Start: 13 Uhr, Bahnhof
Stuttgart
- Demonstration
- Start: 11.30 Uhr, Schloßplatz (nicht bestätigt)
Tübingen
- Demonstration
- Start: 11.30 Uhr, Uhlanddenkmal
Ulm
- Demonstration und Kundgebung
- Start:: 9.30 Uhr, Valckenburg Schule, Valckenburgufer 1
Ravensburg
- Demonstration
- Start: 11 Uhr, Gespinstmarkt
Schopfheim
- Demonstration
- Start: 9 Uhr, Schulparkplatz von Theodor-Heuss-Gymnasium und Waldorfschule
Schwäbisch Gmünd
- Demonstration
- Start: 12 Uhr, Marktplatz
Weinheim
- Demonstration und Kundgebung
- Start: 11.10 Uhr, Sepp-Herberger-Stadion








